Welche Marken bauen die besten günstigen Gaming-CPUs?
Die besten Marken für günstige Gaming-CPUs sind die folgenden.
- Intel (Gesamtpunktzahl: 7.3 Punkte)
- AMD (Gesamtpunktzahl: 6.9 Punkte)
Wie viel kosten günstige Gaming-CPUs?
Günstige Gaming-CPUs kosten je nach Modell und Generation zwischen 100 € und 200 €.
In dieser Preisklasse bekommt man meist Intel-Core-i3- oder AMD-Ryzen-3-Einstiegsprozessoren, die für Budget-Systeme gedacht sind, moderne Spiele bei niedrigeren Einstellungen aber immer noch bewältigen. Diese CPUs setzen auf ein Gleichgewicht zwischen Preis und Leistung und tauschen deshalb höhere Kernzahlen und fortschrittliche Funktionen gegen einen erschwinglichen Preis ein.
Einige Modelle näher an 200 € können mehr Threads oder höhere Boost-Taktraten bieten, was die Leistung in neueren Spielen verbessert, die mehrere Kerne nutzen.
Das folgende Diagramm zeigt, wie günstige Gaming-CPUs nach Preis verteilt sind.
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Wie viele Kerne und Threads haben günstige Gaming-CPUs?
Günstige Gaming-CPUs haben zwischen 4 und 6 Kerne und meist 8 bis 12 Threads.
Einstiegsmodelle liegen bei 4 Kernen und 8 Threads, während stärkere Budget-Optionen bis auf 6 Kerne mit 12 Threads gehen, was bei modernen Spielen und Multitasking hilft.
Dieser Bereich bedeutet, dass die meisten günstigen Gaming-CPUs beliebte Titel flüssig bewältigen und gleichzeitig Hintergrundanwendungen ausführen können. Eine CPU mit 4 Kernen und 8 Threads kommt mit leichteren oder älteren Spielen zurecht, moderne Veröffentlichungen nutzen aber oft mehr Threads, weshalb CPUs mit 6 Kernen und 12 Threads bei schwereren Workloads besser abschneiden.
Das folgende Diagramm vergleicht die Anzahl physischer Kerne in günstigen Gaming-CPUs.
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Welche Taktraten erreichen günstige Gaming-CPUs?
Günstige Gaming-CPUs erreichen je nach Modell und Generation Taktraten zwischen 3,0 GHz und 4,5 GHz.
Die Basistaktraten bleiben meist im Bereich von 3,0-3,6 GHz, während Turbo-Boost die Geschwindigkeiten auf etwa 4,0-4,5 GHz anheben kann. Diese Werte unterscheiden sich je nach Marke und Architektur, da neuere Chips oft höhere Boosts bei geringerem Stromverbrauch erreichen.
Die Taktrate beeinflusst, wie schnell ein Prozessor Anweisungen ausführt, daher helfen höhere Boost-Werte dabei, Spiele flüssiger laufen zu lassen, besonders bei Titeln, die stark von Single-Core-Leistung abhängen.
Das folgende Diagramm zeigt die Verteilung der Boost-Taktraten günstiger Gaming-CPUs.
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Unterstützen günstige Gaming-CPUs Overclocking?
Nur einige günstige Gaming-CPUs unterstützen Overclocking. Prozessoren mit einem „K“- oder „KF“-Suffix im Namen entsperren den Multiplikator, sodass Nutzer die Taktrate über die Basisspezifikationen hinaus anheben können. Intel verkauft außerdem CPUs der „X“-Serie, die Overclocking unterstützen, aber Einstiegsmodelle ohne diese Suffixe tun das nicht.
Overclocking erfordert auch den richtigen Chipsatz, denn Intels Z-Series-Mainboards erlauben es, während H-Series- und B-Series-Boards das nicht tun. Günstige CPUs werden meist mit begrenzter thermischer Kapazität ausgeliefert, sodass der Leistungsgewinn selbst bei unterstütztem Overclocking im Vergleich zu höherwertigen Prozessoren klein sein kann.
Zusätzliche Kühlung und stabile Stromversorgung sind notwendig, weil höhere Geschwindigkeiten Hitze und Energiebedarf steigern, und ohne passende Hardware kann das System instabil werden.
Wie viel Strom verbrauchen günstige Gaming-CPUs?
Günstige Gaming-CPUs verbrauchen in den meisten Fällen zwischen 35 W und 65 W, obwohl einige höherwertige Budget-Modelle 95 W erreichen können.
Die Leistungsaufnahme hängt meist von der Kernzahl und dem Basistakt ab, da leistungsstärkere Teile mehr Energie verbrauchen. Intel-Core-i3- und AMD-Ryzen-3-Prozessoren liegen oft im unteren Bereich, während entsperrte oder höher getaktete Modelle näher am oberen Bereich sitzen.
Der angegebene Wert, TDP (thermal design power), zeigt die Wärme an, die ein Prozessor unter Standardlast erzeugt, aber die reale Leistungsaufnahme kann bei intensivem Gaming oder Stresstests höher sein. Eine günstige CPU mit 4 bis 6 Kernen und moderaten Taktraten bleibt meist nahe an ihrem TDP-Wert, während Turbo-Boost-Modi den Verbrauch vorübergehend anheben können.
Funktionieren günstige Gaming-CPUs mit DDR5 oder nur mit DDR4?
Günstige Gaming-CPUs funktionieren sowohl mit DDR4 als auch mit DDR5, aber die Kompatibilität hängt von der jeweiligen Prozessorgeneration und dem Sockeltyp ab.
Preiswerte Prozessoren wie Intels Core-i3- und i5-CPUs der 12. Generation (LGA 1700) unterstützen DDR5-Speicher, während ältere Generationen wie Intels Prozessoren der 10. und 11. Generation (LGA 1200) nur mit DDR4 arbeiten. Preiswerte AMD-Ryzen-5000-Prozessoren (AM4-Sockel) unterstützen ausschließlich DDR4, aber neuere Budget-Optionen der Ryzen-7000-Serie (AM5-Sockel) erfordern DDR5-Speicher.