Kostenlose CRM-Tarife begrenzen Kontakte, Nutzer, Speicherplatz und monatliche Aktionen in unterschiedlichen Kombinationen. Das zuerst ausgeschöpfte Kontingent bestimmt die praktische Obergrenze. Ein Tarif mit Platz für 250 Kontakte ist schnell voll, wenn Sie neben aktuellen Kunden auch frühere Interessenten importieren. Ein Kontingent von 1.000 Kontakten bietet mehr Spielraum. Keine der beiden Zahlen sagt aus, wie viele E-Mails oder Ausführungen von Arbeitsabläufen enthalten sind. Diese Grenzen müssen Sie gesondert prüfen, bevor Sie die Datensätze übertragen, mit denen Sie arbeiten.
Funktionseinschränkungen werden oft früher relevant als Grenzen beim Speicherplatz oder bei der Kontaktzahl. Ein auf 2 Nutzer begrenzter Tarif ist unpraktisch, wenn ein weiterer Kollege regelmäßig Zugriff benötigt, selbst wenn Platz für Tausende von Datensätzen vorhanden ist. Zusätzliche Vertriebspipelines, benutzerdefinierte Berichte, Postfachanbindungen und automatisiertes Nachfassen sind ebenfalls häufig kostenpflichtigen Tarifen vorbehalten. Nützliche Verlaufsdaten zu löschen oder einen Zugang zu teilen, um beim kostenlosen Tarif zu bleiben, verursacht zusätzliche Arbeit. Eine klare Möglichkeit zum Tarifwechsel ist wertvoller als ein Kontingent, dessen Grenzen Sie ständig umgehen müssen.
Wann sollten Sie von einem kostenlosen CRM-Tarif auf einen kostenpflichtigen Tarif wechseln?
Sie sollten von einem kostenlosen CRM-Tarif auf einen kostenpflichtigen Tarif wechseln, wenn eine konkrete Einschränkung Sie mehr Zeit oder verlorene Arbeit kostet, als Ihnen der kostenpflichtige Tarif ersparen würde. Wenn das Kopieren von Aufgaben zum Nachfassen jede Woche 45 Minuten dauert, hat ein Abonnement, das Ihnen diese Arbeit abnimmt, einen klaren Nutzen. Allein deshalb zu bezahlen, weil es mehr Funktionen gibt, ist ein schwächerer Grund. Ermitteln Sie zuerst, welche Aktion blockiert ist. Prüfen Sie dann, ob der vorgesehene Tarif sie ohne weitere Zusatzoption oder nutzungsabhängige Gebühr umfasst.
Ein wachsender Bedarf an gemeinsamem Zugriff ist ein weiterer guter Grund für einen Tarifwechsel. Wenn ein vierter Kollege mit Kundendatensätzen arbeiten muss, ist ein gemeinsam genutztes Konto ein schlechter Ersatz für individuelle Zugänge. Separate Anmeldungen erhalten die eindeutige Zuordnung von Zuständigkeiten und machen Übergaben klarer. Dasselbe gilt, wenn Mitarbeiter unterschiedliche Einblicke in sensible Notizen oder Rechnungsdetails benötigen. Wählen Sie den Tarif, der diese Arbeitsweise unterstützt, statt davon auszugehen, dass jedes kostenpflichtige Abonnement detaillierte Berechtigungen umfasst.
Kapazitätsgrenzen sollten Sie beachten, bevor sie Ihren Arbeitsalltag unterbrechen. Wenn etwa 80 % des Kontaktkontingents belegt sind, vergleichen Sie das jüngste Wachstum mit dem verbleibenden Platz. Entscheiden Sie dann, ob Sie tatsächlich inaktive Datensätze archivieren oder in einen höheren Tarif wechseln. Ein Export bietet eine nützliche Sicherung. Wenn Sie jedoch wiederholt aktuelle Kontakte entfernen müssen, passt der kostenlose Tarif nicht mehr. Ein frühzeitiger Wechsel gibt Ihnen außerdem Zeit, die kostenpflichtigen Funktionen zu testen, bevor das bisherige Kontingent zum täglichen Hindernis wird.
