Eine gebrauchte Kamera bietet unter 300 € oft mehr fürs Fotografieren als ein neues Modell, besonders wenn Bildqualität und physische Bedienelemente wichtiger als aktuelle Video- oder Funkfunktionen sind. Ältere APS-C-DSLRs und spiegellose Gehäuse können RAW-Dateien, einen vollwertigen Sucher und sauberere Ergebnisse bei hohen ISO-Werten als eine neue Kompaktkamera mit kleinem Sensor bieten.
Neue Modelle sind weiterhin vorzuziehen, wenn eine Garantie, eine einfache Automatik, ein vorhersehbarer Akkuzustand oder eine Spezialfunktion wie Wasserdichtigkeit, Sofortdruck oder ein integrierter großer Zoombereich gewünscht wird. Der Preisvorteil eines Gebrauchtkaufs kann verschwinden, wenn Objektiv, Ladegerät, Ersatzakku oder Reparatur erforderlich sind.
Prüfen Sie, soweit verfügbar, die Auslösezahl sowie Sensorreinheit, Autofokus, Stabilisierung, Kartensteckplatz, Display, Sucher, Anschlüsse und enthaltenes Zubehör. Berechnen Sie den Gesamtpreis mit einem geeigneten Objektiv: Ein Gehäuse für 180 € plus ein Objektiv für 180 € ist praktisch keine Kamera unter 300 €.