Sind FRITZ!Box-Router gut?
FRITZ!Box-Router haben eine durchschnittliche Gesamtbewertung von 7.8 und belegen damit Platz 3 unter allen Routermarken. Ihre Nutzerbewertung liegt bei 9.6, was ihnen basierend auf Nutzerrezensionen Platz 1 einbringt.
FRITZ!Box-Router sind gut und zuverlässig für Heimnetzwerke und kleine Büros. Sie verbinden schnelles Wi‑Fi, starke Sicherheit und benutzerfreundliche Oberflächen.
Die meisten Modelle unterstützen Dualband-Wi‑Fi und fortschrittliche Standards wie Wi‑Fi 6 für schnelle Verbindungen. Die Firmware FRITZ!OS ist intuitiv und erhält regelmäßige Updates für Leistung und Sicherheit. Diese Router enthalten außerdem Funktionen wie integriertes VoIP, Medienserver und VPN-Unterstützung. Nutzer können Einstellungen bequem über eine Weboberfläche oder mobile App verwalten.
Die Router überzeugen durch Vielseitigkeit und Kompatibilität mit verschiedenen Internetanschlüssen, darunter DSL, Kabel und Glasfaser. Sie priorisieren Quality of Service (QoS) für stabile Leistung bei intensiver Nutzung wie Streaming oder Gaming.
Die besten FRITZ!Box-Router sind die folgenden.
- AVM FRITZ!Box 7590 AX (Gesamtbewertung: 8.06 Punkte)
- AVM FRITZ!Box 4060 (Gesamtbewertung: 7.96 Punkte)
- AVM FRITZ!Box 5590 Fiber (Gesamtbewertung: 7.93 Punkte)
Das folgende Diagramm ordnet Routermarken nach ihrer durchschnittlichen Gesamtbewertung.
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Was sind die wichtigsten Vorteile von FRITZ!Box-Routern?
Die wichtigsten Vorteile von FRITZ!Box-Routern sind die folgenden.
- Geschwindigkeit und Wi‑Fi-Standards: FRITZ!Box-Router unterstützen den neuesten Wi‑Fi-6-Standard (bis zu 2400 Mbit/s auf 5 GHz und 1200 Mbit/s auf 2,4 GHz), was Geschwindigkeit und Kapazität in Haushalten mit vielen verbundenen Geräten verbessert. Sie bleiben außerdem mit älteren Wi‑Fi-Standards rückwärtskompatibel.
- Integrierte Telefonie: Die meisten FRITZ!Box-Modelle enthalten eine DECT-Basisstation für bis zu 6 Schnurlostelefone, VoIP-Unterstützung und integrierte Anrufbeantworter mit Fernzugriff. Sie verwalten außerdem Faxfunktionen und Smart-Home-Geräte, die DECT ULE nutzen.
- Starke Sicherheit: FRITZ!Box-Router bieten WPA3-Verschlüsselung, eine automatische Firewall, Kindersicherung und regelmäßige Firmware-Updates von AVM. Updates sind viele Jahre lang kostenlos verfügbar (selbst Modelle, die älter als 5 Jahre sind, erhalten oft noch Updates).
- All-in-one-Design: Eine einzelne FRITZ!Box-Einheit enthält typischerweise DSL-, VDSL-mit-Supervectoring-, Kabel- oder Glasfasermodem, einen Wi‑Fi-Router, ein Telefonsystem und Medienserverfunktionen. Diese Integration reduziert den Bedarf an zusätzlicher Hardware und Verkabelung.
- Netzwerkverwaltung: Die FRITZ!OS-Oberfläche ist benutzerfreundlich und enthält Funktionen wie Gast-Wi‑Fi, VPN-Unterstützung (IPSec und WireGuard), Mesh-Wi‑Fi-Integration mit FRITZ!Repeater und detaillierte Geräteverwaltung.
- USB- und NAS-Funktionen: Über USB-3.0-Ports kann der Router externen Speicher oder Drucker anschließen und als einfaches NAS fungieren. Er unterstützt Medienstreaming über das Netzwerk per DLNA und integriert sich mit Cloud-Diensten.
- Langlebigkeit und Support: FRITZ!Box-Router sind für lange Lebensdauer und konstanten Support bekannt. Firmware-Updates verbessern Leistung und Sicherheit noch Jahre nach dem Kauf, was die Nutzungsdauer verlängert und Ersatzkosten senkt.
Was sind die wichtigsten Nachteile von FRITZ!Box-Routern?
Die wichtigsten Nachteile von FRITZ!Box-Routern sind die folgenden.
- Höherer Preis: FRITZ!Box-Router kosten in der Regel mehr als Konkurrenzmodelle, wobei Premium-Modelle oft über 200 € liegen, während einfache Router anderer Marken bei 50–70 € starten.
- Begrenzte Verfügbarkeit: Sie sind am häufigsten in Deutschland und Teilen Europas verbreitet, während der Vertrieb in anderen Regionen begrenzt ist, was Support und Zubehör einschränkt.
- Komplexe Funktionen: Die große Zahl integrierter Funktionen kann weniger erfahrene Nutzer verwirren, da Einstellungen für Telefonie, VPN oder NAS ein gewisses technisches Wissen erfordern.
- Hardware-Einschränkungen: Obwohl die Integration stark ist, bleiben eingebaute Modems leistungsmäßig manchmal hinter spezialisierten Standalone-Geräten zurück, besonders bei Kabel- oder Glasfasernetzen mit sehr hohen Geschwindigkeiten über 1 Gbit/s.
- Sperrigeres Design: Im Vergleich zu manchen minimalistischen Routern sind FRITZ!Box-Modelle größer und weniger unauffällig, was für Nutzer mit Wunsch nach kompakter Hardware ein Nachteil sein kann.
Wer stellt FRITZ!Box-Router her?
FRITZ!Box-Router werden von AVM hergestellt, einem deutschen Unternehmen, das 1986 in Berlin gegründet wurde.
AVM begann mit ISDN-Produkten und weitete sich in den 1990er-Jahren auf DSL-Hardware aus. Die erste FRITZ!Box wurde 2004 als Kombination aus DSL-Modem, Router und Telefoniegerät veröffentlicht. Seitdem ist die FRITZ!Box-Serie zur führenden Marke für Consumer- und Small-Business-Networking in Deutschland geworden.
AVM beschäftigt mehr als 800 Menschen, hat seinen Hauptsitz in Berlin und zusätzliche Büros in anderen deutschen Städten. Das Unternehmen entwickelt sowohl seine Hardware als auch die Softwareplattform FRITZ!OS im eigenen Haus, die Netzwerk-, Telefonie-, Smart-Home- und Medienfunktionen unterstützt.
Wie beliebt sind FRITZ!Box-Router?
FRITZ!Box-Router sind ein starker regionaler Anbieter, mit für 2024 geschätzten Auslieferungen von rund 5 Millionen Einheiten und einem weltweiten Marktanteil von nahe 3 %, was die Marke zwar außerhalb der weltweiten Top 5 hielt, aber in Deutschland und Teilen Mitteleuropas dominierend machte. AVM, der Hersteller von FRITZ!Box, konzentrierte sich auf Premium-Heimrouter mit integrierten Funktionen wie DECT-Telefonie und Smart-Home-Steuerung.
FRITZ!Box war in Deutschland, Österreich und der Schweiz am erfolgreichsten, wo der Marktanteil in einigen Märkten über 40 % lag, während die Präsenz in Nordamerika und Asien sehr begrenzt blieb.
Was sind die wichtigsten FRITZ!Box-Router-Serien?
Die wichtigsten FRITZ!Box-Router-Serien sind die folgenden.
- FRITZ!Box-DSL-Serie: Router für DSL-Anschlüsse, die Modem, Router, Wi‑Fi und Telefonie in einem Gerät integrieren. Sie unterstützen VDSL, ADSL und enthalten oft Vectoring- und Supervectoring-Technologien für höhere Geschwindigkeiten.
- FRITZ!Box-Cable-Serie: Router für Kabelinternet mit integriertem DOCSIS-Modem. Sie kombinieren Internet-, Wi‑Fi- und Telefoniefunktionen in einer Einheit und sind mit den meisten europäischen Kabelanbietern kompatibel.
- FRITZ!Box-Fiber-Serie: Geräte für Glasfaseranschlüsse. Sie verbinden sich direkt über GPON-, AON- oder XGS-PON-Standards mit dem Glasfasernetz und integrieren Wi‑Fi- und Telefoniefunktionen.
- FRITZ!Box-LTE/5G-Serie: Router für mobiles Breitband. Sie nutzen LTE- oder 5G-Netze als Hauptinternetquelle und bieten schnelles Wi‑Fi sowie VoIP-Telefonie, passend für Gebiete ohne kabelgebundene Anschlüsse.
- FRITZ!Box-All-in-One-Serie: universelle Modelle, die mehrere Verbindungstypen (DSL, Kabel, Glasfaser oder Mobilfunk) über dedizierte Ports oder externe Modems unterstützen. Sie kombinieren maximale Flexibilität mit integrierten Telefonie- und Smart-Home-Funktionen.
Wie viel kosten FRITZ!Box-Router?
FRITZ!Box-Router kosten je nach Modell und Spezifikationen zwischen 100 € und 350 €.
Einstiegsmodelle mit grundlegender Wi‑Fi-Abdeckung und Standardgeschwindigkeit liegen eher bei 100 €, während Mittelklassegeräte mit Dualband-Wi‑Fi, höherem Durchsatz und zusätzlichen Ports zwischen 150 € und 250 € kosten. Die fortschrittlichsten Modelle mit Wi‑Fi 6, Mesh-Unterstützung, integrierter Telefonie und starker Hardware liegen üblicherweise zwischen 250 € und 350 €.
Der Preis hängt auch davon ab, ob der Router DSL-, Kabel- oder Glasfaser-Kompatibilität bietet. FRITZ!Box-Geräte mit integrierten Modems für DSL- oder Kabelnetze sind im Allgemeinen teurer als Standalone-Router, da sie Modem und Router in einer Einheit ersetzen. Auch geschäftsorientierte Versionen und Modelle mit erweiterten VoIP- oder DECT-Basisstationsfunktionen befinden sich am oberen Ende der Preisspanne.
Das folgende Diagramm zeigt die Preisverteilung von FRITZ!Box-Routern.
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Worauf sollten Sie bei der Wahl des besten FRITZ!Box-Routers achten?
Bei der Wahl des besten FRITZ!Box-Routers sollten Sie die folgenden Faktoren berücksichtigen.
- Kompatibilität: Verschiedene FRITZ!Box-Serien unterstützen unterschiedliche Verbindungstechnologien. Die 7000er-Serie (wie 7690 und 7590) arbeitet mit DSL- und VDSL-Anschlüssen, während die Cable-Modelle der 6000er-Serie (wie 6690 Cable) über DOCSIS 3.1 eine Kabelinternetverbindung herstellen. Die 5590 Fiber richtet sich an Glasfaseranschlüsse mit Unterstützung bis zu 10 Gbit/s, während die 6890 LTE mobile Breitbandverbindungen handhabt. Wählen Sie die Serie, die zur Technologie Ihres Internetanbieters passt.
- Wi‑Fi-Standard: Moderne FRITZ!Box-Modelle bieten unterschiedliche Funkstandards, die die Leistung beeinflussen. Wi‑Fi-7-Modelle wie die 7690 erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 5760 Mbit/s und unterstützen das neue 6-GHz-Band, während Wi‑Fi-6-Modelle wie die 6690 Cable bis zu 4800 + 1200 Mbit/s liefern. Die 7590 mit Wi‑Fi 5 bietet 1733 Mbps im 5-GHz-Band. Höhere Standards können mehr Geräte gleichzeitig handhaben und liefern höhere Geschwindigkeiten für 4K-Streaming und Dateiübertragungen.
- Portkonfiguration: Portspezifikationen unterscheiden sich erheblich zwischen den Modellen und beeinflussen die Anschlussmöglichkeiten. Die 5690 Pro bietet 1x 2,5-Gigabit-WAN/LAN und 4x Gigabit-LAN-Ports, während die 4060 Fiber 1x 10-Gigabit-WAN, 1x 10-Gigabit-LAN und 3x 2,5-Gigabit-LAN-Ports umfasst. Berücksichtigen Sie die Anzahl Ihrer kabelgebundenen Geräte und Ihren Bandbreitenbedarf, da höherwertige Modelle mehr Ports und höhere Geschwindigkeiten für NAS-Systeme und Gaming-Konsolen bieten.
- Mesh-Networking-Fähigkeiten: FRITZ!Box-Router unterstützen Mesh-Technologie, die die drahtlose Abdeckung in größeren Häusern erweitert. Die Modelle arbeiten mit FRITZ!-Repeatern zusammen, um nahtlose Netzwerke zu schaffen, in denen Geräte automatisch zwischen Zugangspunkten wechseln. Triband-Modelle wie die 5690 Pro mit 4x4-Wi‑Fi-Konfiguration bieten bessere Mesh-Leistung als Dualband-Alternativen. Diese Funktion wird für mehrstöckige Häuser oder Grundstücke mit Funklöchern besonders wichtig.
- Smart-Home-Integration: Verschiedene Modelle unterstützen verschiedene Smart-Home-Protokolle und Gerätekapazitäten. Höherwertige Modelle enthalten sowohl Zigbee- als auch DECT-Unterstützung zum Verbinden smarter Sensoren, Thermostate und Beleuchtungssysteme. Die integrierte DECT-Basisstation verbindet Schnurlostelefone und Smart-Home-Geräte direkt mit dem Router. Berücksichtigen Sie Ihr aktuelles und geplantes Smart-Home-Ökosystem bei der Auswahl zwischen einfachen und erweiterten Integrationsfunktionen.
- Telefonanlagenfunktionen: FRITZ!Box-Router enthalten integrierte Telefonanlagen, die traditionelle Telefonsysteme ersetzen. Modelle unterstützen DECT-Schnurlostelefone, analoge Anschlüsse und bei einigen Versionen sogar ISDN-Kompatibilität. Das System verwaltet mehrere Rufnummern, Anrufweiterleitung und Anrufbeantworterfunktionen. Geschäftsnutzer oder Familien mit mehreren Telefonleitungen profitieren von den fortschrittlichen Telefoniefunktionen höherwertiger Modelle.
- Speicher- und Medienfunktionen: Viele FRITZ!Box-Modelle besitzen USB-Ports, die den Router in einen NAS-Server und ein Medienzentrum verwandeln. USB-3.0- oder 3.1-Ports unterstützen externe Laufwerke für Dateifreigabe, automatische Backups und Medienstreaming. Einige Modelle reservieren internen Speicher für Anrufbeantworternachrichten und Systemprotokolle. Diese Funktionen machen in kleineren Setups separate Netzwerkspeichergeräte überflüssig.
Das folgende Diagramm zeigt die Verteilung der Wi‑Fi-Geschwindigkeiten von FRITZ!Box-Routern.
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