Aktivkohle- und HEPA-Filter wirken auf unterschiedliche Bestandteile von Rauch. Für eine wirksame Reinigung sind deshalb beide nötig. HEPA-Filter fangen die feinen Partikel auf, die Rauch gesundheitsschädlich machen und als Dunst sichtbar werden lassen. Aktivkohle adsorbiert dagegen bestimmte Gase und die Gerüche, die bei der Partikelfiltration übrig bleiben.
Die HEPA-Leistung hängt vom Luftdurchsatz, der Filtereffizienz und der Abdichtung ab. Wählen Sie ein Gerät, das im betroffenen Raum ungefähr vier bis fünf Luftwechsel pro Stunde schafft. Nutzen Sie nicht ausschließlich einen sehr leisen Modus, wenn dieser zu wenig Luft bewegt. Ein Vorfilter schützt das HEPA-Material vor Asche, Haaren und grobem Staub.
Aktivkohle lässt Rauch nicht einfach verschwinden. Eine dicke, schwere Kohleschicht hat eine deutlich höhere Adsorptionskapazität als eine dünne kohlebeschichtete Matte. Bei einer dauerhaften Quelle ist aber auch sie irgendwann gesättigt. Prüfen Sie die Angaben zum Ersatzfilter und rechnen Sie damit, dass die Geruchsminderung nachlässt, bevor der Filter sichtbar schmutzig aussieht.
Rauch muss auch an seiner Quelle bekämpft werden: Nutzen Sie beim Kochen eine Absaugung, rauchen Sie nicht in Innenräumen, warten Sie Verbrennungsgeräte und installieren Sie dort, wo Verbrennung möglich ist, einen Kohlenmonoxidmelder. Ein Luftreiniger verbessert die Luft, die ihn durchströmt, kann aber eine gefährliche Quelle nicht sicher machen.
