Ein kleineres Gehäuse kann Saugkraft oder Laufzeit verringern, weil weniger Platz für Lüfter, Akku, Luftweg und Kühlung bleibt. Eine kompakte Bauweise bedeutet jedoch nicht automatisch schwache Leistung. Effiziente Motoren und kurze abgedichtete Luftwege können in einem kleinen Gehäuse eine brauchbare Aufnahmeleistung erhalten.
Das Akkuvolumen führt zum deutlichsten Kompromiss. Ein kabelloser Mini-Sauger läuft im Normalbetrieb häufig etwa 15–25 Minuten, während dauerhaft maximale Leistung diese Zeit stark verkürzen kann. Vergleiche nach Möglichkeit die Energie in Wh statt nur die Spannung.
Auch der Schmutzweg wird enger. Ein kleiner Behälter ist schneller voll, ein kompakter Faltenfilter kann rasch verstopfen, und scharfe Kurven im Luftweg erhöhen den Widerstand. Eine leicht zugängliche Reinigung und eine sichtbare Fülllinie sind deshalb entscheidend.
Wähle das kleinste Gehäuse, das die tatsächliche Aufgabe noch erfüllt. Schreibtische und Krümel benötigen wenig Volumen. Sand, Tierhaare und mehrere Fußräume im Auto rechtfertigen dagegen einen etwas größeren Sauger mit besserer Kühlung, längerer Laufzeit und breiterem Behälter.