Sind Roomba-Saugroboter gut?
Roomba-Saugroboter erreichen eine durchschnittliche Gesamtwertung von 6.7, belegen unter vergleichbaren Saugrobotermarken Platz #19 und erhalten eine Nutzerbewertung von 8.5, womit sie laut Nutzerbewertungen auf Platz #8 liegen.
Roomba-Modelle sind besonders stark, wenn du bewährte Reinigungstechnik, App-Steuerung und die Wahl zwischen reinen Saugrobotern, Combo-Modellen und automatisierten Stationen möchtest. Gummi-Multiflächenwalzen kommen gut mit Haaren zurecht, während neuere Plus- und Max-Geräte LiDAR, Objekterkennung und eine umfassendere Stationsautomatik bieten.
Als Familie sind Roomba weniger einheitlich, weil sich die Funktionen je nach Generation stark ändern. Ältere Einstiegsmodelle haben möglicherweise keine gespeicherten Karten, Hinderniserkennung, Wischfunktion oder automatische Entleerung; Premium-Combo-Systeme können mehr kosten als ähnlich automatisierte Konkurrenzmodelle. Vergleiche den exakten Modellcode und nicht nur den Namen Roomba.
Das folgende Diagramm vergleicht die Marken von Saugrobotern nach ihrer durchschnittlichen Gesamtwertung.
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Was sind die wichtigsten Vorteile von Roomba-Saugrobotern?
Die wichtigsten Vorteile von Roomba-Saugrobotern sind:
- Haarfreundliche Reinigungswalzen: Viele Roomba der Reihen 900, e, i, j, s und aktuelle Topmodelle nutzen zwei Gummi-Multiflächenwalzen statt einer herkömmlichen Bürste mit nur Borsten. Die Walzen drehen gegeneinander, lösen Schmutz und lassen sich leichter von aufgewickelten Haaren befreien, auch wenn Einstiegsmodelle einzeln geprüft werden müssen.
- Ausgereifte Karten und App-Steuerung: Roomba-Generationen bieten kamerabasierte Smart Maps, Raumwahl, Sperrzonen und das aktuelle ClearView-LiDAR, das auch bei fehlender Raumbeleuchtung navigieren kann. Die iRobot-Home-App unterstützt bei kompatiblen Modellen außerdem Zeitpläne und gezielte Reinigung, sodass wiederkehrende Läufe leicht automatisiert werden.
- Breites Stationsökosystem: Clean-Base- und AutoEmpty-Stationen verringern das direkte Leeren des Behälters; AutoWash-Versionen waschen bei ausgewählten Combo-Modellen zusätzlich die Wischpads und übernehmen weitere Nasspflege. Käufer können zwischen einer einfachen Ladestation, integriertem DustCompactor-Speicher und einer umfassenderen Service-Station wählen.
- Nützliche Funktionen für Tierhaushalte: Dirt Detect, wiederholte Bahnen, Teppicherkennung und regelmäßige Zeitpläne helfen, eingetragenes Streu und tägliche Haare zu reduzieren. Modelle mit Gummiwalzen, Hinderniserkennung und automatischer Entleerung sind besonders praktisch, sofern Tierkot und lose Kabel vor dem Lauf entfernt werden.
- Lange Modellgeschichte und Support: Roomba wird seit 2002 verkauft; iRobot bietet deshalb umfangreiche Pflegeartikel, Kompatibilitätshinweise und Ersatzverbrauchsmaterial für viele aktuelle und ältere Familien. Bürsten, Filter, Beutel und Problemlösungen lassen sich leichter finden als bei kurzlebigen Robotermarken, dennoch ist der vollständige Modellcode entscheidend.
Was sind die wichtigsten Nachteile von Roomba-Saugrobotern?
Die wichtigsten Nachteile von Roomba-Saugrobotern sind:
- Das Namenssystem ist schwer zu entschlüsseln: Ein 600, i, j, Combo j, 105, 205, Plus 500 oder Max 700 kann für völlig unterschiedliche Navigations-, Bürsten-, Wisch- und Stationsplattformen stehen. Ein Pluszeichen bezeichnete bei älteren Familien oft eine Clean Base, während „Plus“ heute auch eine Produktstufe ist; vergleiche daher den vollständigen Namen und die Modellnummer.
- Die Navigationsqualität hängt von der Generation ab: Ältere Einstiegs-Roomba reinigen möglicherweise zufällig oder gyroskopgeführt und speichern keine dauerhaften Raumkarten, während i-, j- und neuere Zahlenfamilien unterschiedliche Kamera- oder LiDAR-Systeme nutzen. Aus dem Namen allein lässt sich die Kartierung daher nicht ableiten; Hinderniserkennung ist außerdem etwas anderes als die eigene Positionierung.
- Wischen ist bei Combo-Modellen uneinheitlich: Einige ältere Combo-Geräte ziehen ein einfaches feuchtes Pad hinterher, während aktuelle Topmodelle Pads in der Station waschen oder aktivere Nassreinigung bieten. Teppichvermeidung, Pad-Anhebung und Randreichweite unterscheiden sich, daher garantiert „Combo“ keine vollständig wartungsfreie Reinigung gemischter Böden.
- Premium-Automatik kann teuer werden: Sobald automatische Entleerung, AutoWash oder eine hochwertige Hinderniserkennung enthalten sind, liegen Roomba deutlich über der Mittelklasse. Beutel, Filter, Walzen, Wischpads und Reinigungslösung verursachen laufende Kosten; prüfe die Preise proprietärer Teile vor dem Kauf eines Modells mit Station.
- Stationen und vernetzte Funktionen erfordern Pflege: Entleerungs- und Waschstationen brauchen Stellfläche, eine freie Zufahrt und regelmäßige Reinigung, während Entleerungszyklen deutlich lauter als normales Saugen sind. Erweiterte Karten, Fernsteuerung und Updates hängen außerdem von App und Netzwerk ab; wer vollständig offline arbeiten möchte, sollte die verbleibenden Funktionen prüfen.
Wer stellt Roomba-Saugroboter her?
Roomba-Saugroboter werden von iRobot Corporation hergestellt, einem 1990 von Robotikern des Massachusetts Institute of Technology gegründeten Unternehmen für Verbraucherrobotik. iRobot brachte 2002 den ersten Roomba-Bodenreinigungsroboter auf den Markt und entwickelt seitdem die Gerätehardware, Navigationssoftware, iRobot-Home-App und markeneigenes Zubehör.
Im Januar 2026 schloss Picea die Übernahme von 100 % an iRobot ab. Dadurch wurde iRobot zu einem privaten Unternehmen im vollständigen Besitz von Picea; Name und Hauptsitz in Bedford, Massachusetts, blieben erhalten.
Laut iRobot bleiben Entwicklung, Produktentwicklung, Marketing und kundennahe Tätigkeiten in den USA verankert, während Picea als Muttergesellschaft Produktion und Lieferkette unterstützt. Für Garantie, Verbrauchsmaterial und Kompatibilität sollten Roomba-Käufer daher die regionalen iRobot-Shops und Supportkanäle nutzen und Picea nicht als eigene Verbrauchermarke für Roboter betrachten.
Welche Roomba-Saugroboter-Serien gibt es?
Die wichtigsten Roomba-Saugroboter-Serien sind:
- Essential-, 600er- und e-Serie: Das sind die einfacheren aktuellen oder älteren Roomba für die tägliche Reinigung. 600er-Modelle navigieren meist sensorbasiert, während die e-Serie modernere Reinigungstechnik mit zwei Gummiwalzen ergänzt. Sie eignen sich für freie Böden, wenn ein niedriger Kaufpreis wichtiger ist als bearbeitbare Karten, Objekterkennung oder eine automatische Station.
- i-Serie: Die Generationen i1, i3, i5 und i7 brachten systematische Reinigung, bei ausgewählten Modellen Imprint Smart Mapping und eine breite Verfügbarkeit der Clean-Base-Entleerung. Die Fähigkeiten steigen innerhalb der Familie deutlich: Prüfe, ob das genaue i-Modell Räume speichert, raumweise reinigt und nach dem Aufladen fortsetzt, statt jedes i wie einen i7 zu behandeln.
- 900er- und s-Serie: Die 900er-Familie führte kamerabasierte visuelle Navigation und bessere vernetzte Karten ein, während der D-förmige s9 und s9+ auf Randzugang, Teppichaufnahme und hohe Saugleistung setzen. Sie sind weiterhin gute reine Saugmodelle, aber ältere Plattformen mit anderer Kameranavigation, Bauform und Ersatzteilen als aktuelle LiDAR-Geräte.
- j- und Combo-j-Serie: j7 und spätere j-Modelle nutzen die frontale PrecisionVision-Kamera zur Hinderniserkennung, was bei Kabeln, Schuhen oder Haustieren hilfreich ist. Combo-j-Modelle ergänzen Wischen; höhere Combo-j7- und j9-Varianten ziehen das Pad über Teppichen ein, während Station und Pad-Handhabung vom Suffix abhängen.
- 100/105- und 200/205-Serie: Die Generation 100/105 ist die moderne Einstiegsplattform mit ClearView-LiDAR und reinen Saug- oder Combo-Konfigurationen; bei ausgewählten Paketen ist AutoEmpty verfügbar. Die 200/205-Familie verdichtet Schmutz in einem integrierten DustCompactor, wodurch eine hohe Entleerungsstation weniger wichtig wird und aktuelle Karten- und App-Funktionen erhalten bleiben.
- Plus-400er- und 500er-Serie: Modelle wie 405, 415, 505, 515 und 575 liegen in der automatisierten Combo-Mittel- bis Oberklasse. Je nach Generation und Paket kombinieren sie LiDAR, rotierende Wischpads, Objekterkennung und AutoWash-Stationen; prüfe deshalb die konkrete Station und das Hindernissystem.
- Max-700er-Serie: Max 705, 715 und 775 bilden iRobots aktuelle Spitzenklasse mit der fortschrittlichsten Saugleistung, KI-gestützter Navigation oder Hindernisverarbeitung sowie leistungsfähigeren AutoEmpty- oder AutoWash-Stationen. Der 715 ist auf Saugen ausgerichtet, Combo-Varianten bieten umfassenderes Nasswischen und sind am teuersten.

Wie viel kosten Roomba-Saugroboter?
Roomba-Saugroboter kosten meist etwa 150–1.600 €, wobei viele leistungsfähige Modelle ungefähr zwischen 300 € und 700 € liegen. Ältere 600er- oder e-Modelle sowie einfache Essential-, i1- und Combo-Konfigurationen finden sich häufig für 150–350 €; dort sind eine einfachere Navigation, manuelles Leeren oder ein grundlegender Wischaufsatz zu erwarten, nicht jede aktuelle Automatik.
Von etwa 400 € bis 700 € sind gespeicherte Karten, bessere Objekterkennung, Combo-Reinigung und AutoEmpty-Pakete leichter zu finden. Modelle für 800–1.600 € umfassen Premium-j-, s- und vollständig automatisierte Combo- oder Max-Konfigurationen. Der Aufpreis sollte eine deutlich bessere Station, Teppichschutz, Hinderniserkennung oder ein ausgefeilteres Nassreinigungssystem bringen. Vergleiche enthaltene Beutel, Pads und Wartungsteile, denn reine Robotermodelle und Bundles mit Station können trotz ähnlicher Namen stark unterschiedliche Preise haben.
Das folgende Diagramm zeigt die Preisverteilung der Roomba-Saugroboter.
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Was ist bei der Wahl eines Roomba-Saugroboters zu beachten?
Vergleiche vor der Wahl eines Roomba folgende Punkte:
- Serie: 600er- und e-Familien sind die einfacheren Roomba-Plattformen, während i- und j-Modelle verschiedene Generationen intelligenter Kartierung und Hindernisvermeidung einführten. Aktuelle 100er-, 200er-, Plus- und Max-Reihen nutzen neuere Navigation und Stationen; Combo, + und Plus bezeichnen unterschiedliche Reinigungs- oder Stationspakete.
- Kartierung: Wähle dauerhafte Raumkarten, wenn du Räume auswählen, Sperrzonen setzen oder gezielt reinigen möchtest. ClearView-LiDAR navigiert ohne Raumlicht; kamerabasierte i- und j-Modelle unterscheiden sich bei Kartenbearbeitung und Objekterkennung. Prüfe deshalb die Steuerung des exakten Modells.
- Walzen: e-, i-, j- und s-Generationen nutzen zwei Gummiwalzen, die Haare leichter abgeben als die Borstenköpfe vieler 600er und neuerer Einstiegsmodelle. Bei viel Teppich oder Haustieren eignen sich i, j, s9 oder ein passend ausgestatteter Max besser; bei überwiegend harten Böden reichen einfachere Köpfe.
- Wischen: Einfache Combo wischen mit einem grundlegenden Pad, Combo j7 und j9 ziehen das Pad über Teppichen ein, und aktuelle Plus 405 oder 505 nutzen rotierende Pads mit umfassenderem AutoWash. Die reinen Saugmodelle 105, 205 und Max 715 vermeiden Nasspflege vollständig; entscheidend ist, ob Teppiche oder Flecken auf Hartboden wichtiger sind.
- Hindernisvermeidung: Eine Karte garantiert nicht, dass Kabel, Socken, Spielzeug oder Tierkot umfahren werden. Ein j-Modell oder neuerer KI-gestützter Roomba passt besser zu Böden, die nicht immer frei sind; gefährliche und empfindliche Gegenstände sollten trotzdem entfernt werden.
- Laufzeit und Behälter: Ältere 600er und e liegen am kürzeren Ende der etwa 60–120 Minuten Roomba-Laufzeit; kartierte i-, j- und aktuelle LiDAR-Familien verbinden häufiger längere Läufe mit Aufladen und Fortsetzen. Ein 205 DustCompactor oder selbstentleerendes i-, j-, Plus- oder Max-Paket kann wichtiger als mehr Akku sein, wenn Tierhaare zuerst den Behälter füllen.
- Station und Teile: 600er und e nutzen meist ein kompaktes Ladegerät, i- und j-Plus-Pakete ergänzen eine Clean Base mit Beutel, und der 205 verdichtet Schmutz im Gerät statt in einer hohen Entleerungsstation. Plus 405 oder 505 und bestimmte Max Combo ergänzen AutoWash-Wasser und Padpflege, mit größeren Tanks, mehr Verbrauchsmaterial und deutlich mehr Stellfläche.