Was ist ein Z390-Motherboard?
Ein Z390-Motherboard ist eine Chipsatzplattform von Intel, die für Core-Prozessoren der 8. und 9. Generation mit LGA-1151-Sockel entwickelt wurde.
Es dient als Update des früheren Z370 und fügt native USB-3.1-Gen-2-Unterstützung sowie integrierte drahtlose Netzwerkfähigkeiten hinzu, während die Kompatibilität mit bestehenden CPUs erhalten bleibt. Wie andere Chipsätze der Z-Serie richtet es sich an Enthusiasten und Power-User, die Zugang zu Overclocking, schnellen Speicherkonfigurationen und Unterstützung für mehrere Grafikkarten wollen.
Z390-Motherboards sind typischerweise mit robusten Stromversorgungssystemen, erweiterter Konnektivität und fortschrittlichen BIOS-Optionen ausgestattet, die Gamer und PC-Bauer ansprechen, die Leistungstuning suchen. Sie bieten Funktionen wie schnelle M.2-Speicherslots, Flexibilität bei PCIe-Lanes und Unterstützung für höhere DDR4-Speichergeschwindigkeiten.
Welche Marken stellen die besten Z390-Motherboards her?
Die besten Z390-Motherboard-Marken sind die folgenden.
- GIGABYTE (Gesamtpunktzahl: 6.8 Punkte)
- MSI (Gesamtpunktzahl: 6.5 Punkte)
- ASUS (Gesamtpunktzahl: 6.2 Punkte)
Die folgende Grafik ordnet Z390-Motherboard-Marken nach ihrer durchschnittlichen Gesamtpunktzahl.
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Wie viel kosten Z390-Motherboards?
Z390-Motherboards kosten je nach Marke, Chipsatzfunktionen und Verarbeitungsqualität zwischen 100 € und 500 €.
Einstiegsmodelle liegen bei etwa 100 € bis 150 €, während Mittelklasse-Boards von ASUS, MSI oder Gigabyte oft im Bereich von 180 € bis 250 € liegen. High-End-Varianten mit erweiterter Konnektivität, Premium-VRM-Kühlung und Multi-GPU-Unterstützung können 400 € oder mehr erreichen.
Die folgende Grafik zeigt die Preisverteilung von Z390-Motherboards.
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Was solltest du bei der Wahl des besten Z390-Motherboards beachten?
Wenn du das beste Z390-Motherboard auswählst, musst du die folgenden Faktoren berücksichtigen:
- VRM-Qualität und Stromversorgung: Z390-Motherboards verfügen über unterschiedliche Stromversorgungsdesigns, die von 4+2-Phasen-Systemen bis zu robusteren 10+2- oder 18-Phasen-Konfigurationen reichen. Hochwertige VRM-Systeme mit geeigneten Kühlkörpern verhindern Throttling beim CPU-Overclocking und halten die Stromversorgung unter hoher Last stabil.
- Formfaktor und Erweiterungssteckplätze: Z390-Boards gibt es in ATX-, Micro-ATX- und Mini-ITX-Formaten mit unterschiedlicher Anzahl an PCIe-Slots und Speicher-DIMM-Slots. ATX-Boards bieten typischerweise vier DIMM-Slots mit Unterstützung für bis zu 128 GB RAM und mehrere PCIe-x16-Slots für Multi-GPU-Konfigurationen, während Mini-ITX-Boards auf zwei DIMM-Slots und maximal 32 GB Speicher begrenzt sind.
- Speicher-Konnektivität: Die meisten Z390-Motherboards enthalten mehrere M.2-Slots mit PCIe-Gen3-x4-Schnittstelle und Thermal Guards für NVMe-SSDs sowie sechs SATA-III-Ports für traditionelle Laufwerke. High-End-Boards bieten dreifache M.2-Unterstützung mit dedizierten Kühllösungen, um Thermal Throttling bei intensiven Arbeitslasten zu vermeiden.
- Konnektivität und I/O-Optionen: Der Z390-Chipsatz bietet native Unterstützung für USB 3.1 Gen2, WiFi 802.11ac und Bluetooth, Fähigkeiten, für die frühere Chipsätze separate Controller benötigten. Premium-Boards umfassen mehrere USB-Type-C-Anschlüsse, Thunderbolt-3-Unterstützung, Dual-Gigabit-Ethernet und umfassende Audiolösungen mit dedizierten DACs.
- BIOS-Funktionen und Overclocking-Unterstützung: Z390-Motherboards unterstützen CPU- und RAM-Overclocking mit fortschrittlichen BIOS-Oberflächen, die Speicherprofile, Lüftersteuerung und Diagnosefunktionen enthalten. Hochwertige Boards bieten Q-Flash-Dienstprogramme für einfache BIOS-Updates, Dual-BIOS-Chips für Backup-Schutz und umfangreiche Overclocking-Profile für Enthusiasten.